Die Buckfastbiene ist eine Zuchtrasse der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera), die von Bruder Adam im englischen Kloster Buckfast ab 1916 gezüchtet wurde.

Die Buckfast-Biene ist in Deutschland für Imker über die Buckfast-Landesverbände oder Buckfast-Züchter erhältlich. Auch in Fachzeitschriften werden Königinnen angeboten. Vor allem wirtschaftlich orientierte Imkereien (Berufs- und Erwerbsimker) halten gerne die Buckfastbiene. Die Buckfastbiene wird weltweit nach der von Bruder Adam entwickelten Methode gezüchtet.

In Deutschland und Österreich war die Haltung der Buckfast-Biene lange Zeit nicht unumstritten. In diesen beiden Ländern wird heute von den Hobbyimkern überwiegend eine andere Bienenrasse, die Kärntner Biene (A. m. carnica) gehalten und gezüchtet. Die Carnica wurde im 20. Jahrhundert aus Kärnten und Slowenien in den deutschsprachigen Raum importiert, wo sie die einheimische Biene Apis mellifera mellifera verdrängte. Manche Imker sahen in der Einführung von Buckfast-Bienen die Reinzucht ihrer Rasse bedroht. Neue wissenschaftliche Untersuchungen, die zwischen 2003 und 2013 weltweit durchgeführt wurden, zeigen jedoch eindeutig, dass Bienenvölker mit einer Königin, die sich mit möglichst vielen genetisch unterschiedlichen Drohnen verpaart hat, durch wichtige Eigenschaften hervorstechen, wie höhere Produktivität, höhere Fitness, allgemein reduzierte Krankheitsanfälligkeit und größere Überlebenswahrscheinlichkeit.

 

Wer mehr wissen möchte:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Buckfastbiene